Edwin Grüter entfässelte herde

04.09.2020

Am Freitag 28.08.2020 feierte die neuste Installation von Edwin Grüter ihre Vernissage.

Edwin Grüter arbeitet als Künstler seit bald vier Jahrzehnten fast ausschliesslich installativ in und mit ganz unterschiedlichen Räumen. Nach der Installation „auf fassungen“ in Giswil (Luzerner Zeitung berichtet am 23.06.2020) wandte sich Edwin Grüter an Marco Meier, Präsident vom Jardin Suisse Zentralschweiz, mit der Frage ob die Fässer wohl eine Verwendung bei den Gartenbauern finden würden. Es ist dem Künstler sehr wichtig, dass die Materialen welche er für seine Installationen verwendet auch nachhaltig weiter genutzt werden können. Marco Meier lud Edwin Grüter zu einem Besuch auf dem Kaiserhof in Malters ein, um zu überlegen ob er sich nicht eine zweite Installation mit den Fässern vorstellen könnte, diesmal im Grünen.

Edwin Grüter entfässelte herde 1

Daraus entstand bei Edwin Grüter die Idee für seine neue Installation und so fanden die roten Fässer Ihren Weg nach Malters. Im Gegensatz zu Giswil, wo eine rote, herausgeputzte, perfekt ausgerichtete Fässer-Kolonnade in einer leeren Industriehalle aufgebaut war, sorgen die Fässer im Gartenpark für Belebung und Bewegung  durch die offene Verteilung in den wild wuchernden Wiesenstreifen.

Edwin Grüter entfässelte herde 2
Edwin Grüter entfässelte herde 3

„ entfässelte herde“ nennt der Künstler seine neuste Installation im Gartenpark der Firma Hodel & Partner in Malters. Insgesamt 78 rote Fässer sind so auf den vier Grasstreifen verteilt, dass sie wie zufällig hingestellt scheinen. Diese asymmetrische Anordnung der Fässer bildet einerseits einen Kontrast zur geometrisch geordneten Parkanlage. Andererseits nimmt sie auch die wild wachsende Struktur der Grasfläche auf. Die Platzierung der Fässer erinnert an eine grasende Kuhherde, die soeben auf die Weide gelassen wurde. Die roten Fässer bilden komplementäre Farbtupfer auf der zirka 2000 m² grossen Grünfläche.

Edwin Grüter entfässelte herde 4

Auszug aus der Laudatio von Urs Bugmann

„Der Titel spielt mit unserer Vorstellung: Er verknüpft die Fässer mit der abgelegten Fessel, einen toten Industriegegenstand mit lebendigen Tieren. Die roten Fässer im grünen Gras setzen Kultur gegen Natur, mechanisch Hergestelltes gegen natürlich Gewachsenes; sie verbinden Gegensätze.“

Laudatio von Urs Bugmann

Details zum Künstler Edwin Grüter finden Sie auf       www.edwingrueter.ch  

Edwin Grüter entfässelte herde 5

Die Ausstellung steht in unserem Gartenpark und ist jederzeit zugänglich.

Den deitaillierten Anfahrtsplan finden Sie unter     www.hodelundpartner.ch/service/kontakt

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Hodel & Partner Team

Bericht in der Luzerner Zeitung

Bericht im Willisauer Bote